Ein Wildbienenhotel ist nur dann eine echte Hilfe für Wildbienen, wenn es fachgerecht gebaut ist. Viele im Handel erhältliche Modelle sind leider ungeeignet oder sogar schädlich.
Die SummBox der AdRETE hingegen erfüllt alle fachlichen Anforderungen und ist damit ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz. Sie bietet saubere, glatte Nistgänge, geeignete, langlebige Materialien und setzt auf eine korrekte handwerkliche Umsetzung – entscheidende Faktoren für den Erfolg.
Die SummBox: Regional, wirksam, lehrreich.
Sie schützt Wildbienen, fördert die Artenvielfalt und verbindet fachgerechte Bauweise mit dekorativem Design. Durch regionale Produktion und hochwertige Materialien ist sie ein verlässlicher Garant für ein erfolgreiches Wildbienenhotel.
Einsatzorte
Ebenso wichtig ist ein sonniger, wettergeschützter Standort, damit die Niströhren trocken bleiben und optimal genutzt werden können. In Kombination mit zusätzlichen Blühflächen entsteht ein echter Lebensraum, der Wildbienen nachhaltig unterstützt. Ob im Garten, auf dem Balkon, im Schulhof oder als Teil eines Werkstattprojekts - SummBox findet überall seinen Platz und begeistert Groß und Klein.
Kontakt & weitere Informationen
Erfahren Sie wie ein erfolgreiches Wildbienenhotel gebaut sein muss. Sie möchten mehr erfahren oder weitere Produkte entdecken? Schreiben Sie uns oder besuchen Sie unsere Ausstellung in Merzalben und der Südpfalz.
Wie muss ein erfolgreiches Wildbienenhotel gebaut sein
Ein Wildbienenhotel hilft nur dann, wenn es fachgerecht gebaut ist – mit sauberen, glatten Nistgängen, geeigneten Materialien und einem sonnigen, trockenen Standort. Ergänzt durch passende Blühpflanzen entsteht ein echter Lebensraum, der Wildbienen nachhaltig unterstützt; anbei werden diese Punkte ausführlich erklärt.
1. Grundprinzipien eines guten Wildbienenhotels
• Trocken, sonnig, witterungsgeschützt – ideal ist eine Ausrichtung nach Südost oder Süd.
• Stabile Befestigung – das Hotel darf nicht wackeln.
• Natürliche, unbehandelte Materialien – keine Lacke, keine Chemikalien.
• Saubere, glatte Nistgänge – entscheidend für die Gesundheit der Brut.
2. Geeignete Materialien
✔ Hartholzblöcke
• Nur Hartholz (Buche, Esche, Eiche, Obstholz).
• Längs zur Faser gebohrt, niemals quer.
• Bohrungen: 3–9 mm Durchmesser, mindestens 8–10 cm tief.
• Innenwände müssen glatt sein – nach dem Bohren entgraten.
✔ Schilf- und Bambusröhrchen
• Röhrchen müssen hinten geschlossen sein.
• Innen glatt, ohne Splitter.
• Durchmesser ebenfalls 3–9 mm.
• Fest einbauen, damit sie nicht herausfallen.
✔ Ton- oder Lehmsteine
• Nur gebrannter Ton mit sauber gebohrten Löchern.
• Keine ungeeigneten Lehmziegel aus dem Baumarkt.
3. Ungeeignete Materialien (häufige Fehler)
✘ Zapfen, Stroh, Holzspäne – werden nicht genutzt.
✘ Weichholz (Fichte, Kiefer) – reißt und splittert.
✘ Quer zur Faser gebohrte Holzstücke – reißen auf.
✘ Offene Bambusröhrchen – Schimmelgefahr
4. Maße und Bauqualität
|
Element |
Empfehlung |
|---|---|
|
Durchmesser der Nistgänge |
3–9 mm (verschiedene Größen anbieten) |
|
Tiefe der Gänge |
8–10 cm |
|
Material |
Hartholz, Schilf, Bambus, Ton |
|
Ausrichtung |
Südost/Süd, sonnig, regengeschützt |
|
Höhe |
1–2 m über dem Boden |
5. Standortwahl
• Sonnig – Wärme ist entscheidend für die Entwicklung der Brut.
• Windgeschützt, aber nicht komplett im Schatten.
• In der Nähe von Blühpflanzen und Kräutern.
• Keine direkte Nähe zu Vogelfutterstellen.
6. Pflege und Wartung
• Wartungsarm bei guter Bauweise.
• Lose Röhrchen jährlich prüfen und ggf. ersetzen.
• Belegte Gänge nicht reinigen.
• Nach 2–3 Jahren einzelne Elemente austauschen